Ordner
In diesem Schritt legen Sie fest, woher BarcodeOCR die Dateien holt und wohin es die Ergebnisse speichert. Jede Arbeitsanweisung braucht mindestens einen Eingangsordner, einen Ausgabeordner und einen Fehlerordner.

Eingangsordner
BarcodeOCR überwacht pro Arbeitsanweisung einen oder mehrere Eingangsordner. Meist ist das der Ordner, in den Ihr Scanner speichert, oder ein anderer Ordner, in dem regelmäßig neue Dateien ankommen.
- Tragen Sie den Pfad direkt ein oder wählen Sie den Ordner über Durchsuchen aus. Er erscheint dann in der Liste.
- Mit Löschen entfernen Sie einen Ordner wieder aus der Liste.
- Ein Eingangsordner darf nur in einer Arbeitsanweisung vorkommen.
Geben Sie Netzwerkordner als UNC-Pfad an, zum Beispiel \\server\scans\eingang. Verbundene Laufwerke stehen dem Windows-Dienst nicht zur Verfügung. Außerdem braucht der Dienst ein Konto mit Zugriff auf die Freigabe, denn „Lokales System“ hat keine Rechte auf Netzlaufwerke. Wie das geht, steht unter Netzwerkordner verarbeiten.
Ausgabeordner
Hier speichert BarcodeOCR alle erfolgreich verarbeiteten Dokumente. Oft ist das der Importordner einer anderen Anwendung, die mit den Dateien weiterarbeitet, zum Beispiel ein DMS, ein ERP- oder Warenwirtschaftssystem oder eine Archivsoftware.
Fehlerordner
Hier landen Dateien, die BarcodeOCR nicht verarbeiten konnte. Das passiert vor allem dann, wenn kein Barcode erkannt wurde oder wenn beim Speichern ein Namenskonflikt entstehen würde. Schauen Sie regelmäßig in diesen Ordner.
ZUGFeRD-Rechnungen aussortieren
Ab Edition StandardRechnungen im ZUGFeRD-Format enthalten neben dem PDF auch maschinenlesbare Rechnungsdaten. Würde BarcodeOCR diese Dateien verarbeiten, gingen die Daten verloren und die Datei wäre beschädigt. Deshalb können Sie ZUGFeRD-Rechnungen vor der Verarbeitung in einen eigenen Ordner aussortieren lassen.
BarcodeOCR verschiebt diese Dateien dann unverändert in den angegebenen Ordner. An den Dateinamen hängt es eine zufällige Zeichenfolge an, damit gleichnamige Dateien sich nicht gegenseitig überschreiben.